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Allergie: das Übel an der Wurzel packen

Die Nase juckt und läuft, die Augen brennen und tränen – das kennt wohl jeder Pollenallergiker. Gerade geht sie wieder los, die Pollensaison. Gut, wer durch eine sogenannte Hyposensibilisierung vorsorgt und die Ursache der Allergie behandelt. Zur richtigen Heuschnupfen-Therapie beraten wir Sie gerne bei uns in der Apotheke.

Etwa jeder vierte bis fünfte Erwachsene leidet unter einer Pollenallergie. Für die Betroffenen stehen verschiedene wirksame Therapieoptionen zur Verfügung. Doch nur etwa zehn Prozent der Heuschnupfen-Patienten lassen sich ursächlich behandeln – mit einer sogenannten Hyposensibilisierung oder spezifischen Immuntherapie. Dabei werden dem Allergiker Pollenbestandteile in geringer Dosierung gespritzt (SCIT) oder in Tabletten- oder Tropfenform (SLIT) verabreicht. Auf diese Weise gewöhnt sich der Körper an die Allergene und wird unempfindlich dagegen.

Studie belegt Wirksamkeit einer Kurzzeittherapie über drei Wochen
Normalerweise beginnt die Behandlung bereits im Herbst. Doch Pollenallergiker, die auf Mittel- und Spätblüher wie etwa Gräser, Beifuß oder Ambrosia  allergisch reagieren, können mit der Hyposensibilisierung auch noch bis zum Ende des Winters anfangen. Eine aktuelle Studie belegt die gute Wirksamkeit einer Kurzzeittherapie über drei Wochen, in denen die Teilnehmer vier Injektionen bekamen. Die untersuchte Kurzzeitimmuntherapie reduzierte allergische Beschwerden wie Augenjucken und eine laufende beziehungsweise verstopfte Nase bei 95 Studienteilnehmern um 48 Prozent gegenüber den 93 Probanden, die mit einem Scheinmedikament – einem sogenannten Placebo – behandelt wurden. Auch die Lebensqualität der immuntherapierten Studiengruppe besserte sich deutlich. Getestet wurde die Wirksamkeit in einer Pollenexpositionskammer, in der die Heuschnupfen-Patienten standardisierten Allergendosen ausgesetzt waren, um eine wissenschaftliche Vergleichbarkeit der Symptomatik zu ermöglichen.

Therapie kann Entwicklung von allergischem Asthma verhindern
„Eine Allergietherapie ist nicht nur in Hinblick auf eine langersehnte Beschwerdefreiheit sinnvoll. Eine Hyposensibilisierung kann auch einen sogenannten Etagenwechsel bei Heuschnupfen-Patienten – also die Einbeziehung der unteren Atemwege, die Entwicklung eines allergischen Asthmas – verhindern“, sagt Dr. Wolfgang Hornberger vom Deutschen Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte.  

Im Vorfeld einer spezifischen Immuntherapie ist es entscheidend, die Allergene, das heißt die Substanzen, auf die das Abwehrsystem des Allergikers so überempfindlich reagiert, genau zu kennen. Der HNO-Arzt bestimmt die Allergene, berät den Patienten hinsichtlich geeigneter Therapieformen und führt – abhängig von der Diagnose – eine Hyposensibilisierung durch. Eine erfolgversprechende Hyposensibilisierung sollte laut offizieller Empfehlungen mindestens drei Jahre andauern.

Pollenbelastung gering halten
Wichtig ist für jeden Allergiker, die Pollenbelastung während der Saison möglichst gering zu halten: Sie sollten also am besten dann nach draußen gehen oder die Wohnung lüften, wenn die Pollenkonzentration am niedrigsten ist. Auf dem Land ist das morgens, in der Stadt abends. Um nachts ruhig schlafen zu können, sollten Betroffene ihre Kleidung immer schon vor der Schlafzimmertür ausziehen und sich abends die Haare waschen. Wer akut von Symptomen geplagt wird, kann zu antiallergischen Präparaten greifen – zum Beispiel bestimmten Nasensprays oder Antihistaminika. In unserer Apotheke beraten wir Sie gerne, welches Mittel für Sie geeignet ist.

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Weitere Informationen über Allergien und ihre Behandlung erhalten Sie bei uns in der Apotheke.


Quellen:


Pressemitteilung des Deutschen Berufsverbands der Hals-Nasen-Ohrenärzte (www.hno-aerzte-im-netz.de): Pollenallergie: Therapiestart jetzt noch sinnvoll
Patel et al.: Efficacy of a short course of specific immunotherapy in patients with allergic rhinoconjunctivitis to ragweed pollen. J Allergy Clin Immunol, 2014 Jan; 133(1):121-129

Hirsch Apotheke
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Frau bekommt Spritze in den Oberarm
© Thinkstock
Der Allergie zuvorkommen: Bei der Hyposensibilisierung bekommt der Patient Pollenbestandteile in geringer Dosierung gespritzt. Der Körper gewöhnt sich an die Allergene und wird unempfindlich dagegen.