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Heuschnupfen: Gefahr für Autofahrer

Eine Studie zeigt: Heuschnupfen kann sich auf das Fahrverhalten von Autofahrern auswirken – und so zu einer Gefahr im Straßenverkehr werden. Daher ist es für Patienten, die regelmäßig hinterm Steuer sitzen, umso wichtiger, die Allergie zu behandeln. Was gegen Heuschnupfen hilft, darüber beraten wir Sie gerne bei uns in der Apotheke.

Wer unter Heuschnupfen leidet, sollte unbedingt seine Beschwerden behandeln – vor allem dann, wenn er regelmäßig Auto fährt. Dazu raten die Lungenärzte des Bundesverbands der Pneumologen (BdP). Sie beziehen sich dabei auf Ergebnisse einer niederländischen Studie.

Beim Autofahren wirkt Heuschnupfen ähnlich negativ wie Alkohol
Für die Studie wurden Heuschnupfengeplagte unter kontrollierten Bedingungen den Auslösern ihrer Pollenallergie – also bestimmten Allergenen – ausgesetzt. Anschließend bekam ein Teil der Studienteilnehmer Medikamente zur Linderung ihrer Beschwerden, der andere Teil nicht. Dann wurde in einem standardisierten Fahrtest ihre Fahrtüchtigkeit überprüft. Dabei zeigte sich: Heuschnupfenbeschwerden können ähnlich negative Auswirkungen auf das Fahrverhalten (in Hinblick auf die Fähigkeit, die Spur zu halten) haben wie 0,5 Promille Alkohol. „Heuschnupfen-Patienten sind also – wenn sie nichts gegen ihre Allergie unternehmen – im Straßenverkehr stärker gefährdet“, sagt Dr. Andreas Hellmann, Vorsitzender des BdP.

Bei einer unbehandelten Allergie droht ein Etagenwechsel
Doch es gibt noch einen weiteren Grund, warum Patienten ihren Heuschnupfen unbedingt behandeln lassen sollten: Wird die zugrundeliegende Pollenallergie nicht therapiert, kann es zu einem sogenannten Etagenwechsel kommen. Das bedeutet, dass sich die Allergie von den oberen in die unteren Atemwege ausbreitet – und allergisches Asthma mit chronischen Atembeschwerden entstehen kann. „Das ist bei etwa 40 Prozent der Patienten innerhalb von zehn bis 15 Jahren der Fall. Zusätzlich können sich bei Nicht-Behandlung eines Heuschnupfens Allergien gegen weitere Allergene – zum Beispiel solche in Nahrungsmitteln – entwickeln“, erklärt Hellmann.  

Medikamente können die akuten Symptome lindern
Um bei Heuschnupfen die akuten Symptome zu lindern, stehen verschiedene Medikamente zur Verfügung – zum Beispiel bestimmte Nasensprays. Längerfristig ist durch eine Hyposensibilisierung (spezifische Immuntherapie) eine ursächliche Behandlung der Pollenallergie möglich. Patienten sollten sich ärztlich beraten lassen, welche Therapie für sie am besten geeignet ist.

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Weitere Informationen über Allergien und ihre Behandlung erhalten Sie bei uns in der Apotheke.


Quellen:

Pressemitteilung des Bundesverbands der Pneumologen (www.lungenaerzte-im-netz.de): Unbehandelter Heuschnupfen kann die Fahrtüchtigkeit deutlich einschränken
Vuurman, EF et al. (2014): Allergic rhinitis is a risk factor for traffic safety (doi: 10.1111/all.12418)

Bilder: © Thinkstock


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Nasenspray in Hand
© Thinkstock
Schnelle Hilfe: Medikamente wie bestimmte Nasensprays können akute Heuschnupfenbeschwerden lindern.